TOMATENSUGO

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Repezt reicht für 6 - 8 Portionen

 

 

  • 2 KG Tomaten - Romatomaten oder reife bis sehr reife Flaschentomaten

  • 5 - 7 EL Olivenöl - gerne kräftig und pfeffrig im Geschmack - z.B. Bio Planete

  • 3 - 4 Knoblauchzehen

  • 1 Gemüsezwiebel

  • 1 Bund frische, glatte Petersilie

  • 2 Stängel frischer Basilikum

  • 2 Stängel frischer Majoran

  • Zucker

  • Pfeffer aus der Mühle

  • Grobes Meersalz aus der Mühle

 

 

Die Tomatensugo ist DER Klassiker in der italienischen Küche, von der es selbst innerhalb Italiens unzählige Rezeptversionen gibt.

 

Zutaten wie Tomatenmark, Möhren, Wurzelgemüse, Weißwein oder Brühe findet man in vielen Rezepten zu diesem Saucen-Klassiker - diese Zutaten gehören dort aber einfach nicht hinein. Der Sinn einer guten Tomatensugo ist die perfekte Basis für schnelle, fruchtige Pastasaucen von hoher Qualität, Geschmack und Konsistenz, deshalb sollte eine Sugo auch nur nach Tomaten mit einem Hauch Kräuter und Knoblauch schmecken. Der Italiener kocht sie im Spätsommer für die Wintermonate vor, um aus ihr im Handumdrehen schmackhafte Saucen zu zaubern. Veredeln lässt sich eine Tomatensugo mit frischen Oliven, Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten - hier sind der Phantasie bzw. dem Geschmack keine Grenzen gesetzt.

 

Wichtig sind sehr gute Tomaten und Zeit - eine gute Sugo sollte 1,5 bis 2 Stunden sanft vor sich hin köcheln dürfen, bis eine schmackhafte Mousse entstanden ist. Die Kochzeit entscheidet zwischen einer Tomatensauce (flüssiger) und einer Tomatensugo (moussiger). Knoblauch gehört unbedingt in eine Tomatensugo, aber nicht unbedingt in Verbindung mit dem kräftigen und dominanten Geschmack von Zwiebeln. Ich greife deshalt gerne zu Gemüsezwiebeln, diese sind sehr mild im Geschmack, dominieren nicht und zerfallen beim Kochen.

 

Tomaten waschen, vom Strunk befreien und in kleine Stücke schneiden - zur Seite stellen.

 

Gemüsezwiebel schälen und sehr klein schneiden, Knoblauch ebenfalls schälen und sehr klein schneiden. Ein wenig Butter und 5 EL Olivenöl in einem Topf erhitzen (hier darauf achten, das die Butter nicht braun und das Olivenöl durch eine zu hohe Temperatur nicht bitter wird - bei meinem Induktionsherd stelle ich Stufe 7 von 14 ein), darin Zwiebeln und Knoblauch glasig dünsten. Eine gute Prise Zucker darüberstreuen und leicht karamellisieren lassen. Tomaten benötigen zur optimalen Geschmacksentfaltung Salz & Zucker.

 

Tomaten, gewaschene Petersilie, Thymian & Basilikum (Kräuter unzerkleinert und ohne Stengel) hinzugeben und nun die Mischung 1,5 bis 2 Stunden zuerst mit Deckel auf kleiner Hitze (ich pendel zwischen Stufe 3 und 4) sanft köcheln lassen, bis die Tomatenflüssigkeit verkocht ist und eine herrliche, dickflüssige Tomatensauce entstanden ist. Die richtige Konsistenz ist erreicht, wenn die Tomatenmischung nicht mehr flüssig aber auch noch nicht fest ist. Mit Salz, Pfeffer und Olivenöl abschmecken und den Topf vom Herd nehmen. Während des Kochvorganges hin und wieder umrühren.

 

Nun kommt die Flotte Lotte zum Einsatz, sie zaubert eine sämige Sauce. Hierzu die Tomatenmousse durch die Flotte Lotte passieren (Tomatenhaut und Tomatenkerne bleiben im Sieb hängen) bis eine sämige Sauce ist entstanden.

 

Bon appetit.

TIP - Es können auch Tomaten aus der Dose genommen werden - hier reichen 3 Dosen.

TIP - Zu viel Sugo gemacht? Die Sauce heiß in ausgespülte Gläser mit Schraubverschluss füllen, Gläser umdrehen und abkühlen lassen - anschließend im Kühlschrank lagern. Das durch die Hitze im Glas entstandene Vakuum macht die Sugo gekühlt sehr lange haltbar.