HUMMUS

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Rezept für etwa 4 Portionen

  • 220 G Kichererbsen gekocht

  • 100 -120  G weißes, ungesalzenes Tahini - 1 EL der Sesampaste hat etwa 30 G

  • Saft einer frisch gepressten Zitrone

  • 1 - 2 EL mildes Olivenöl

  • 1 -2 frische Knoblauchzehen

  • 100 ML Eiswasser

  • etwa 1 TL Kreuzkümmel gemahlen

  • Salz

  • Pfeffer

 

Hummus ist einfach nur köstlich und gesund UND eine Kalorienbombe. Für Hummus gibt es unterschiedlichste Rezepte, denn jedes Land hat seine eigene Art der Zubereitung - dies gilt auch für die vielen Restaurants, welche sich auf dieses Zaubermus spezialisiert haben. Jeder Liebhaber von Hummus hat sicherlich schon unterschiedlichste Varianten probieren dürfen, und mit den passenden Zutaten in der richtigen Reihenfolge sollte es auch jedem gelingen, seine eigenes Hummus-Rezept zu finden. 

Gehört Olivenöl in ein gutes Hummus? Geht es doch zu Lasten der Cremigkeit und der Luftigkeit des fertigen Hummus, da schweres Öl eine zu kompakte Konsistenz erzeugen kann. Bei mir geht Olivenöl allerdings immer, nur auf die Menge und Qualität kommt es an. Ich nehme für meinen Hummus ein eher mildes Olivenöl mit dezentem Bitterton und normaler Schärfe, sowohl bei der Zubereitung als auch später als Topping. Wenn selbstgemachtes Hummus als zu bitter empfunden wird, liegt dies immer an zu viel und zu kräftigem Olivenöl und/oder an der falschen Sesampaste. Tahini sollte bestenfalls aus geschälten, gerösteten und ungesalzenen Sesamkörnern bestehen. Hier muss man probieren, um die richtige Paste für den eigenen Gaumen zu finden.

Wichtig ist die Reihenfolge der Herstellung, um eine leichte und cremige Konsistenz zu erhalten. 

Zitronensaft (hier nehme ich etwas mehr als die Hälfte und arbeite später geschmacklich nach) gepressten Knoblauch und ½ TL Salz (auch hier arbeite ich lieber nach) in einem guten Mixer glatt mixen. Tahini, Olivenöl und Kreuzkümmel hinzufügen und kräftig durchmixen, jetzt eiskaltes Wasser langsam hinzugeben, bis eine luftige Masse entsteht. Nun kommen die abgetropften Kichererbsen zum Einsatz: Diese etwa 3 bis 4 Minuten mixen bis eine cremige, zarte und nicht zu dickflüssige Masse entstanden ist. Hier kann gegebenenfalls gerne mit eiskaltem Wasser nachgearbeitet werden. Mit Salz und Zitronensaft abschmecken und mit Olivenöl, einem Hauch Pfeffer aus der Mühle und ein wenig kleingeschnittenem Koriander zu Falaffel oder Gemüseburgern oder einem guten Bäckerbaguette servieren.

Bon appetit.

TIP - Bei vielen Rezepten wird das Olivenöl nicht zu den Kichererbsen verarbeitet, sondern extern zum Verzehr darübergeträufelt - stattdessen wird mehr Tahini-Paste genommen. Dies ist reine Geschmackssache, probieren Sie es aus.

TIP - Kichererbsen müssen ausnahmslos immer durchgekocht sein, denn in getrocknetem und rohem Zustand enthalten diese Hülsenfrüchte (ebenso wie Bohnen, Erbsen und besonders Kidneybohnen) das für den menschlichen Organismus giftige Lektingemisch Phasin, welches nur durch hohe Hitze unschädlich gemacht werden kann.

TIP - Ich liebe frischen Koriander, der gehört natütlich bei mir auch über den fertigen Hummus.

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