FRIKADELLEN

A´LA LORENZ

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Rezept für 4 große Frikadellen

 

 

  • 500 G Rindergehacktes - bitte auf sehr gutes Fleisch achten

  • 50 G Speck

  • 1 rote Zwiebel

  • 2 Eier

  • Paniermehl / Semmelbrösel von Leimer - ist einfach das Leckerste

  • Senf von Maille Dijon - entweder Senf á la Provencale, Senf á l´Estragon oder Grüner Pfeffer

  • 1 Knoblauchzehe

  • 100 G Ziegen oder Schafskäse - oder beides

  • Meersalz aus der Mühle

  • Pfeffer aus der Mühle

  • Kräutermischung - Petersilie, Oregano, Estragon, Rosmarin und Majoran 

  • 1 kleine Paprikaschote

  • 1 kleine Möhre

  • Rapsöl

 

 

Frikadellen gehören mit zu meinen Leibspeisen, und im Laufe der Zeit habe ich eine Menge experimentiert und mein liebstes Rezept entwickelt. Bei Frikadellen sind Kreativität, Brattemperatur und sehr gute Zutaten die wichtigsten Parameter. Mein Fleisch hole ich stets bei einem Metzger der eine eigene Zucht betreibt und auch selber schlachtet. Die Tiere leben mitten in der Natur und können bei Bedarf sogar besucht und gestreichelt werden. Man schmeckt einfach die Qualität und bemerkt auch die körperliche Bekömmlichkeit.

 

In einer beschichteten Pfanne kleingewürfelten Speck und gewürfelte Zwiebel sanft auslassen - durch den Speck braucht man in der Regel kein zusätzliches Fett. Zwiebeln und Speck der Pfanne nehmen und beiseite stellen. Den Käse in kleine Stückchen zerbröseln.

 

Wenn statt der Kräutermischung frischer Rosmarin genommen wird, diesen waschen und sehr klein schneiden.

 

Hackfleisch mit der Zwiebel-Speck-Mischung in eine Schüssel geben und mit den übrigen Zutaten (bis auf den Ziegen-Schafskäse) sehr gut vermischen. Die Menge der Semmelbrösel variiert mit der Eimenge, hier mit weniger anfangen und nacharbeiten. Den Senf messe ich mit 1 bis 2 TL ab, wobei die oben genannten Senfsorten einfach genial für würzige Frikadellen sind. Den Knoblauch bitte sehr klein hacken, ebenso die Paprikaschote sehr klein würfeln und die Möhre klein raspeln. Von den Kräutern nehme ich 1 gestrichenen EL, vom Rosmarin 1 TL, Meersalz und Pfeffer werden immer großzügig verwendet.

 

Nun 4 gleich große Frikadellen formen, mit den ganzen Zutaten kann dass schon 200 G ergeben, in der Mitte eine Mulde hineindrücken und diese mit dem Ziegen/Schafskäse befüllen. Die Mulde mit der Hackfleischmischung verschließen und die Frikadelle zu Ende formen.

 

Bio-Rapsöl in der Pfanne heiß werden lassen, auch hier auf Überhitzung achten, und die Frikadellen ca. 10 Minuten pro Seite langsam braten. Mein Herd hat 14 Kochstufen, ich brate die Frikadellen beginnend auf Stufe 8 und schalte nach ein paar Minuten auf 7 runter. Nach dem Braten zum Abfetten auf Küchenkrepp legen und baldigst servieren.

 

Zu diesen Frikadellen passen sehr gut Salzkartoffeln oder Kartoffelstampf, Tomaten- oder Gurkensalat, in der Pfanne gedünstete Champignons & Zwiebeln. Bei mir gibt es dazu ein kaltes Bier, je nach Tageszeit auch sehr gerne alkoholfrei. Wer lieber Wein trinkt, sollte einen kräftigen Rotwein wählen.

 

Bon appetit.

 

WEINEMPFEHLUNG

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